Musik spezial

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Spezialthemen zu Labels, Bands und Genres mit wechselnden RedakteurInnen -jeden 2., 3., 4. und 5. Mittwoch im Monat von 0 bis 2 Uhr!

 

Nächste Sendung: Donnerstag, 13. Dezember 2018 00:00

When the music`s over, turn out the lights - Lange und Live-Songs der DOORS

Mittwoch, 27. Juni 2012

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Ihr Keyboarder Ray Manzarek wollte die Sonne Kaliforniens musikalisch einfangen. Die Doors waren wild, auf eine bestimmte Art aber auch introvertiert. Ihre Stärken waren sehr lange (15 min) und sehr kurze (1 min 50) Songs.

Mit Charisma machten sie sich live und später auf live-CDs & Videos Fans. Ihre Geschichte war übersichtlich, sie lernten sich im Kunststudium kennen, waren eine kleine Band 1966-71, wohnten teilweise zusammen oder versuchten es.
Sie waren Teil der Blues-Szene, aber sie machten ein neues, eigenes Musik-Genre. Sie gehörten zu den Pionieren des PSYCHEDELIC ROCK.

Ältestes und jüngstes Bandmitglied waren 7 Jahre Lebenserfahrung voneinander
entfernt. Der Tod ihres Sängers, Jim Morrison, in der Badewanne, mit 27, am 3. Juli 1971 in einem Pariser Hotel, war Anlass unendlich vieler verlegter Bücher und gedruckter Features der Rockpresse und großerTageszeitungen, eine Menge Müll, so würde Jim Morrison selbst das ganze Papier wohl finden.

Neben Zeitgenossen (Electric prunes, Smoke, Country Joe & the Fish, Brian Auger & Trinity) entwarfen sie einen bekifften Sound, der Raum für mehr Improvisationen schuf als Rock vorher hatte & vielleicht für schönere, als er es nachher je hatte. Wobei Keyboarder Ray Manzarek in seiner Biographie schreibt, er habe Drogen stets versucht zu untersagen.

Ans Eingemachte ihres Gesamtwerks wagten sich nur selten Coverbands, abgesehen von „Light my fire“. Deshalb wirkten die Doors bisher nie retro, alt, überholt. Auch um die erste Solo-LP von Ray Manzarek geht es in dieser Nacht – eine exzellente, kaum entdeckte Scheibe. Fürs Radio blieb stets ein Song, Riders on the storm - Radio Z spielt die anderen und bringt Hintergründe.

Radio Z Spezial: Lokale Leidenschaften -- Der Wert der Musik

Mittwoch, 18. April 2012

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Mittwoch auf Donnerstag, 18.4. 2012, 0:00 Uhr (Wdh. am 19.4. ab 12 Uhr im Stream)

Sven Regener, Tatortautoren, ACTA bis zu Lars Ulrich auf dem Dixieklo beim Hurricane zum Scheißen (laut Deichkind): um die Rechte und die Bezahlung von Künstlern hat sich in den letzten Wochen so einiges entsponnen.

Radio Z hat die Möglichkeit, dies zu vertiefen: in fast zwei Stunden (!) diskutieren Kalle Dobler (Quermeer), Florian Seyberth (Boozoo Baju) und Christian Pliefke (Nordic Notes, CPL) mit Moderator Andreas Basner über die Möglicheiten der Finanzierung von Kunst, die Herausforderung, von Kunst zu Leben, die Abgründe und Highlights der Musikindustrie,  und die Herausforderung der Welt im Allgemeinen.

Dazu gibt es ein dreiteiliges Radioessay von RAdio Z Chef-Musikredakteur Seppo, sowie Musik der Diskutanten.

Das ganze nach der Sendung auch, ohne Musik, als Podcast hier.